17. Dezember
Heute vor 64 Jahren wurde der Neubau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eingeweiht. Ich bin immer wieder beeindruckt von dem, was Egon Eiermann da entworfen hat. Mit seinem modernen Entwurf einen starken Gegenpol zur zerstörten Turmruine zu schaffen, ohne sie zu verdrängen. Beides gehört untrennbar zusammen. Die Ruine erinnert an Zerstörung und Krieg, der Neubau steht für Aufbruch, Offenheit und Zuversicht. Gerade diese Spannung macht den Ort für mich so besonders.
Fast täglich gibt es Führungen durch das Gebäude. Teilweise führen sie auch an Orte, an die man normalerweise nicht kommt, beispielsweise in einen versteckten Gang zwischen den wunderbaren blauen Fenstern.
Die genauen Termine finde man online. Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden sind aber gerne gesehen.



