Fotogalerie Friedrichshain
Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus dem Archiv und ist nicht mehr aktuell.

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Fotogalerie Friedrichshain

Diese Galerie gehört zu den Ausstellungsorten, wo man eigentlich immer hingehen kann und nie wirklich enttäuscht wird. Die kleine Galerie schafft es immer wieder, sehenswerte Ausstellungen auf die Beine zu stellen. Und das nun schon seit 40 Jahren. Es war damals die erste Fotogalerie in der DDR.

Zum Jubiläum zeigt die Fotogalerie Friedrichshain nun eine besondere Ausstellung, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. In den Räumen am Helsingforser Platz sind Höhepunkte aus den letzten Jahren der Galeriearbeit zu sehen, dazu kommen spannende fotografische Gegenüberstellungen von damals und heute.

Eindrucksvoll ist beispielsweise der Kontrast zwischen den Aufnahmen von Gerd Danigel, die Ost-Berlin Mitte der achtziger Jahre zeigen, und den Fotografien von Meryl Meisler, die zur gleichen Zeit in Brooklyn entstanden sind. So entsteht ein Dialog zwischen zwei Städten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und doch ähnliche Geschichten von Alltagsleben und Veränderung erzählen.

Auch ein Blick über Europa hinaus ist Teil der Jubiläumsschau. Das Projekt »Reframe Namibia« bringt Bilder aus dem südlichen Afrika nach Berlin und wird durch die neue Serie »Shadows of the Past« von Julia Runge ergänzt. Dass Namibia hier im Mittelpunkt steht, ist kein Zufall. Seit 25 Jahren ist Windhoek die einzige afrikanische Partnerstadt Berlins.
Die Ausstellung schlägt also nicht nur fotografische, sondern auch kulturelle Brücken und zeigt wie vielfältig Fotokunst sein kann.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 2. Oktober 2025.
Geöffnet ist dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr, donnerstags bereits ab 10 Uhr und bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ich bin gespannt was die nächsten 40 Jahre an tollen Ausstellungen bringen.

→ Webseite der Galerie

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