Photo Book Summer

Photo Book Festival

In der Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße wurde in der letzten Woche der Photo Book Summer 2026 eröffnet. Dieses neue Festival, das sich dem Fotobuch als künstlerischem Medium widmet, beginnt mit der Ausstellung »Berlin Wonderland – Hidden Treasures«. Im Otto-Braun-Saal im Foyer der Bibliothek werden Bilder aus den spannenden Jahren nach dem Mauerfall gezeigt, als in Berlin noch alles möglich erschien.

Wer diese Zeit selbst miterlebt hat, wird viel Bekanntes entdecken, wer nicht dabei war, dürfte staunen, wie Berlin damals aussah. Es war eine Zeit der Freiräume, die natürlich auch kreative Menschen aus der ganzen Welt angezogen hat. Die Fotos der verschiedenen Fotograf*innen bringen das recht gut rüber.

Weitere Blicke auf Berlin zeigt die parallel stattfindende Präsentation verschiedener Fotobücher im Foyer. Jedes der gezeigten Fotobücher öffnet ein eigenes Fenster in ein anderes Berlin, mit unterschiedlichen Perspektiven und Erzählweisen verschiedener Fotografinnen und Fotografen.

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Organisiert wird der Photo Book Summer vom musuku – Museum der Subkulturen, einem 2019 von Anke Fesel und Chris Keller gegründeten Ausstellungsprojekt, das seine Themen an wechselnden Orten in der Stadt zeigt.

Es soll auch eine mobile »Berlin Wonderland Road Show« geben, die auf Lastenrädern an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Fotos präsentiert. Davon habe ich allerdings noch nichts entdecken können.

Ein weiterer Höhepunkt des Festivals sind dann vom 11. bis 13. September die »Photo Book Days« mit Büchertischen, Vorträgen und Präsentationen internationaler Gäste. Noch bis zum 1. August können sich Fotografen und Verlage dafür mit ihren Arbeiten anmelden.

Die Ausstellungen in der Staatsbibliothek können noch bis zum 22. September während der Öffnungszeiten kostenlos besucht werden. Geöffnet ist Montag bis Samstag von 8 bis 22 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Ein interessantes Projekt.

Webseite des Festivals

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