Cirque du Soleil

Staunen garantiert – der Cirque du Soleil in Berlin

Vor kurzem gab es am Potsdamer Platz eine Weltpremiere. Das kanadischstämmige Zirkusunternehmen Cirque du Soleil eröffnete seine erste feste Dependance in Europa. Das Theater am Potsdamer Platz wird nun eine dauerhafte Spielstätte des weltberühmten Zirkus.

»ALIZÉ« heißt das Programm, das extra für dieses Haus und die aufwendig modernisierte Bühne konzipiert wurde. Eine magische Reise in das Unsichtbare verspricht der Untertitel der Show, und magisch wird es wirklich. Die Geschichte um Alizé, einen verträumten Teenager, ist ehrlich gesagt nicht wirklich der Rede wert. So richtig konnte ich auch keine Handlung erkennen. Aber das spielt auch gar keine Rolle. Das, was auf der Bühne und teilweise auch über den Köpfen der Zuschauer geboten wird, ist wirklich atemberaubend.

Nicht nur die Akrobatik ist hochkarätig. Auch das Bühnenbild sowie die Licht- und Projektionstechnik sind einzigartig und ergänzen sich in Perfektion. Menschen und Gegenstände tauchen unvermittelt auf der Bühne auf und verschwinden genauso unversehens wieder. Oft ist es vermutlich holografische Technik, die dort genutzt wird, aber genauso oft entpuppen sich die vermeintlichen Hologramme unverkennbar als menschliche Akrobaten. Man hört schnell auf, zu versuchen, das Gesehene zu erklären. Zwei Stunden lang ist Staunen angesagt. Natürlich nicht nur über die fantastische Technik, sondern auch über die unglaubliche Körperbeherrschung der Artistinnen und Artisten. Eigentlich sind es Nummern, die man schon vielfach gesehen hat: Jongleure, Trapezkünstler, Schleuderbrettakrobaten oder Seiltänzer. Aber in dieser Show erlebt man dies alles noch einmal ganz neu und frisch.

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Der Cirque du Soleil ist ein riesiges und wahrscheinlich milliardenschweres Unternehmen. Mehrere Shows reisen parallel durch die Welt. Schätzungsweise 1.200 Artisten aus etwa 80 Ländern sind laut Wikipedia dort beschäftigt. Wie viele es genau in Berlin sind, kann ich nicht sagen, aber das Schlussbild auf der Bühne zeigt, dass sehr viele an dieser fulminanten Show beteiligt sind. Jede und jeder hätte eigentlich eine besondere Würdigung der eigenen Leistung verdient, aber gerade das perfekte Zusammenspiel zeichnet die Show aus.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir allerdings das Paar Ariel & Céleste, das gegen Ende des Abends das wahrscheinlich schönste und anrührendste Pas de deux zeigte, das man je gesehen hat. Zauberhaft.

Nicht ganz so zauberhaft sind die Eintrittspreise. Sie liegen zwischen 60 und 160 Euro. Das ist schon eine Hausnummer. Wer es sich leisten kann und will, sollte es sich trotzdem gönnen. Es lohnt sich. Tickets sind auf jedenFall auch eine schöne Geschenkidee zu Weihnachten. Man kann sie online buchen (Affiliatelink) .

Vorstellungen gibt es immer mittwochs bis sonntag, freitags bis sonntags sogar zwei am Tag. Im Februar ist spielfrei, dann werden die Räume für die Filmfestspiele gebraucht.

Ich wünsche dem Cirque du Soleil viel Erfolg an diesem Standort. Die Künstlerinnen und Künstler haben auf jeden Fall jeden Abend ein volles Haus verdient. Hoffentlich wird die Gegend am Potsdamer Platz dann auch wieder etwas lebendiger.


(Transparenzhinweis: Ich wurde vom Veranstalter eingeladen)

Webseite zu Alizé

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