Malerei

  • Das letzte Abendmahl

    Dass ich mit sogenannten »immersiven Ausstellungen« so meine Probleme habe, habe ich an dieser Stelle schon gelegentlich erwähnt. Oft finde ich sie zu oberflächlich und den Eintrittspreis überteuert. Trotz dieser Vorbehalte habe ich mir die neue immersive Ausstellung »Das letzte Abendmahl« in der Parochialkirche angeschaut (Transparenzhinweis: Ich war vom Veranstalter eingeladen). Im Mittelpunkt steht das…

  • Zwischen den Welten: Irma Stern im Brücke-Museum

    Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie es das Brücke-Museum schafft, mit seinen Ausstellungen neue, oft überraschende Bezüge zur Künstlergruppe Brücke aufzuzeigen. Die aktuelle Schau widmet sich Irma Stern (1894–1966) – einer Künstlerin, die eng mit der Berliner Kunstszene der 1920er-Jahre verbunden war, heute in Deutschland aber nur noch wenig bekannt ist. In Südafrika hingegen gilt sie bis heute als…

  • Der offene Blick – Camille Pissarro

    Das Museum Barberini in Potsdam zeigt bis zum 28. September 2025 eine beeindruckende Retrospektive des impressionistischen Malers Camille Pissarro. Zu sehen sind rund 100 Werke aus über 50 internationalen Sammlungen – darunter renommierte Museen aus Paris, London, New York und Kopenhagen. Eine logistische Meisterleistung, die in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum realisiert wurde. Dort wird…

  • Der moderne Blick – Modigliani im Barberini

    Dem italienischen Maler und Zeichner Amadeo Modigliani (1884–1920) ist eine neue Ausstellung im Potsdamer Barberini Museum gewidmet.   Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Staatsgalerie Stuttgart, wo die Ausstellung in etwas anderer Form bereits mit großem Erfolg gezeigt wurde.  Werke von Modigliani sind in deutschen Museen eher eine Seltenheit. Nur vier Häuser in Deutschland…

  • Hans Baluschek entschlüsselt

    Das Charlottenburger Bröhan-Museum beschäftigt sich schon lange mit dem Werk des Berliner Malers Hans Baluschek (1870-1935) . Der Sohn eines Eisenbahningenieurs gilt es als Vertreter des »kritischen Realismus«.   Auf den ersten Blick sehen seine Werke  realistisch, fast naturalistisch aus und man könnte denken, es handle sich um Alltagsszenen, die er so in seinem Umfeld…

  • Kunst im Gutshaus Steglitz

    Dass sehenswerte Kunstausstellungen nicht immer nur in Berlin-Mitte oder Charlottenburg stattfinden müssen, beweist gerade eine Ausstellung im Gutshaus Steglitz. Gezeigt werden Arbeiten von Jean Dubuffet  (1901-1985) und Vertretern der »Art brut.« Dubuffet versteht darunter einen rohen, ursprünglichen und unverbildeten Kunststil. Er hat diese Kunstform als Sammler und Kunsttheoretiker begleitet und gefördert. In der Ausstellung sind…

  • Tilla Durieux im Kolbe-Museum

    Sie gilt als die meist porträtierte Frau ihrer Zeit. Die Schauspielerin Tilla Durieux (1880–1971) steht noch bis zum 20. August 2023 im Mittelpunkt einer sehenswerten Ausstellung im Georg-Kolbe-Museum. Berühmte Maler wie Lovis Corinth, Oskar Kokoschka, Franz von Stuck, August Gaul oder Auguste Renoir wollten sie unbedingt malen. Etwa 200 dieser Bilder und viele Skulpturen u. a. von Ernst Barlach werden…

  • Das Atelier von Jeanne Mammen – ein Besuch in der „Zauberbude“

    Künstlerwohnungen haben meistens eine ganz besondere Atmosphäre und erzählen viel über ihre Bewohner. So ist es auch in einer kleinen Wohnung am Kurfürstendamm 29, die ich vor einiger Zeit besuchen konnte. Hier hat die Malerin Jeanne Mammen gelebt und gearbeitet. Mehr als 56 Jahre lang. Bis zu Ihrem Tod im Jahr 1976. Auf der Staffelei…

  • Das kleine Grosz Museum

    Seit Mai 2022 gibt es ein weiteres Museum in der ohnehin schon nicht kleinen Berliner Museumslandschaft.  Das kleine, aber ganz besondere Haus ist jedoch eine echte Bereicherung.   Gewidmet ist es dem Leben und Werk des Künstlers George Grosz. Standort ist eine ehemalige Tankstelle in der Schöneberger Bülowstraße 18.  Es ist ein privates Museum und…

  • Museum Villa Oppenheim

    Etwas versteckt unweit der Charlottenburger Schloßstraße befindet sich die Villa Oppenheim. Dieses repräsentative Landhaus wurde 1881 im Auftrag von Margarete und Otto Georg Oppenheim errichtet und diente der Familie als Sommerwohnsitz. Damals ging es in der Gegend noch recht ländlich zu, heute ist es beste Innenstadtlage. Der damalige große Garten des Hauses wurde inzwischen zum…

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