Museum

  • Die Welt vom Krankenbett

    „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“ heißt eine erstaunlich spannende Ausstellung im Medizinhistorischen Museum der Charité. Wie verändert das Liegen die Sicht auf die Umgebung? Was macht es mit dem Patienten? Was ist der medizinische Nutzen? Welche Bedeutung hat das Krankenbett in der Kultur? Das sind nur einige der Fragen, mit denen…

  • Ostgebiete – deutsch polnische Spurensuche

    Viele von uns erinnern sich an Erzählungen aus der Verwandtschaft, von Oma, Opa oder der Großtante, die immer wieder von ihrer Flucht aus Masuren oder Schlesien erzählten, alles Gebiete, die heute in Polen liegen. Anlässlich des 35. Jahrestags des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags beschäftigt sich eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung am Anhalter Bahnhof genau mit…

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    80 Jahre Haus am Waldsee

    Das Haus am Waldsee in Berlin-Zehlendorf feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag als Ausstellungsort. Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Anwesen für kulturelle Aktivitäten genutzt. Im Juni 1945 spielten hier im Garten die Berliner Philharmoniker, es gab Theateraufführungen, das Kunstamt Zehlendorf wurde eingerichtet und ab 1946 begann der Ausstellungsbetrieb. Die erste Ausstellung…

  • Im Rhythmus der Großstadt

    In die goldenen Jahre der Zeitungsstadt Berlin führt uns eine neue Ausstellung im Stabi Kulturwerk, dem Ausstellungsraum der Staatsbibliothek Unter den Linden. »Im Rhythmus der Großstadt — 100 Jahre Fotografie und Presse in Berlin« heißt die Sonderausstellung, die das Wechselspiel von Journalismus, Fotografie und urbanem Leben von den bewegten 1920er Jahren bis in die Gegenwart…

  • Der Hirsch über dem Sofa

    »Tapetenwechsel« ist der eher harmlos klingende Titel einer neuen Ausstellung des Stadtmuseums Berlin. Doch für die Menschen, um die es in dieser Ausstellung geht, war es in der Regel deutlich mehr als nur ein einfacher Wechsel der Umgebung. Die Ausstellung im Museum Ephraim-Palais erzählt vom Wohnen in der Migrationsgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die seit…

  • Revisiting Helmut Newton

    Der Berliner Helmut Neustädter (1920–2004), besser bekannt als Helmut Newton, gehört sicher zu den wichtigsten Fotografen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Erbe wird seit über 20 Jahren in der Helmut Newton Foundation verwaltet und gepflegt. Sie wurde noch von ihm selbst gegründet und hat ihren Sitz im Museum für Fotografie in der Jebenstraße…

  • Ausflug in die Tonstadt Velten

    »Ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken.« Vielleicht kennst du diese Zeile aus einem Liebesgedicht von Joachim Ringelnatz. Die Chance, dass diese Kachel aus Velten stammt, ist relativ groß, denn dieser kleine Ort nördlich von Berlin war einmal eine Hochburg der Ofen- und Kachelindustrie. Rund 40 Ofenfabriken und keramische Werkstätten gab…

  • Bauhaus Fotografinnen

    Im Museum für Fotografie wurde gerade eine Ausstellung eröffnet, die die Arbeit verschiedener Fotografinnen im Umfeld des Bauhauses genauer beleuchtet. Ich hatte bereits Gelegenheit, mir die Ausstellung anzuschauen, und kann einen Besuch dort sehr empfehlen. Veranstaltet wird sie vom Bauhaus-Archiv, das wegen des Um- und Neubaus an der Klingelhöferstraße derzeit keine eigenen Ausstellungsräume hat. Kristin…

  • Bosporus Beats

    Konstantinopel, Byzanz, Istanbul – diese faszinierende Stadt am Bosporus hatte viele Namen. Seit Jahrhunderten zieht sie Menschen aus Europa an. Händler, Diplomaten und Reisende machten sich auf den Weg in die Metropole zwischen zwei Kontinenten. Auch Künstler interessierten sich früh für die Stadt und ihre Kultur. Wie sie Istanbul wahrnahmen und darstellten, zeigt die Ausstellung…

  • Skandal in der Alten Nationalgalerie

    Die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel feierte gerade ihren 150. Geburtstag. Das Museum wurde 1876 eröffnet und gehört zu den bedeutendsten Ausstellungsorten für Kunst des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Zum Jubiläum beschränkt man sich nicht nur auf die bekannten Meisterwerke der Sammlung, sondern richtet den Blick auch auf Künstlerinnen und Künstler, die heute oft vergessen…

  • Gedenken in Ravensbrück

    Heute einmal ein etwas anderer Ausflugstipp. In diesem Jahr am 27. Januar, jährt sich zum 81. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Dieses Datum wurde von den Vereinten Nationen offiziell zum internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust erklärt. Auschwitz ist vermutlich das Konzentrationslager, das den meisten Menschen bekannt ist. Daneben gab es…

  • Stadt, Land, Secession

    Die Ausstellung »Havelluft und Großstadtlichter« im Bröhan Museum führt in die Zeit um 1900, als sich Berlin und sein Umland durch Industrialisierung, Bevölkerungswachstum und neue Verkehrsmittel grundlegend veränderten. Stadt und Land rückten näher zusammen, nicht nur geografisch, sondern auch im Lebensgefühl. Genau dieses Spannungsfeld bildet den roten Faden der Schau. Gezeigt werden Gemälde und Grafiken…

  • Geld, Macht und Intrigen im Bode Museum

    Im Bode-Museum läuft derzeit die Ausstellung »Die Pazzi-Verschwörung – Macht, Gewalt und Kunst im Florenz der Renaissance«. Sie widmet sich einem der spektakulärsten politischen Attentate des 15. Jahrhunderts und zeigt, wie eng Geld, Macht, familiäre Netzwerke und Kunst damals miteinander verflochten waren. Im Zentrum steht ein Anschlag vom 26. April 1478 auf Lorenzo de’ Medici…

  • Vera Mercer entdecken

    Eine sehr vielseitige Fotografin habe ich letztens durch eine Ausstellung in der Zitadelle Spandau für mich entdeckt: Gezeigt werden Arbeiten von Vera Mercer, die 1936 in Berlin geboren wurde. Die Ausstellung mit dem Titel »Life in Focus« ist eine Retrospektive, die ihre Entwicklung von frühen Porträts bis zu ihren monumentalen Stillleben nachzeichnet. Mercer wuchs in…

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