Dahmelandmuseum in Königs Wusterhausen

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An großen, bedeutenden Museen herrscht in Berlin eigentlich kein Mangel. Trotzdem sind es manchmal die eher kleinen, beschaulichen Museen in der sogenannten Provinz, die mir besonderen Spaß machen. 

Ein solches Museum ist auch das »Dahmelandmuseum« in Königs Wusterhausen, südlich von Berlin.  Ein klassisches »Heimatmuseum« mit viel Liebe zum Detail. 

Zu sehen gibt es komplett eingerichtete Wohn- und Arbeitsräume im Stil der Zeit um etwa 1920, ein Klassenzimmer aus einer Dorfschule um 1900 und vieles mehr.

Natürlich gibt es auch umfangreiche Informationen zur Geschichte des Ortes. Vom Dreißigjährigen Krieg bis zur DDR-Zeit.  Auch die Rolle von Königs Wusterhausen als Wiege des Rundfunks in Deutschland wird thematisiert. 

Im Keller geht es noch weiter zurück in die Geschichte bis zur Eiszeit und den  geologischen Grundlagen der Landschaft. Natürlich kommt auch die Tierwelt nicht zu kurz, und im Freigelände kann man diverse landwirtschaftliche Geräte und Einrichtungen besichtigen. 

Wirklich bewundernswert, was der Heimat- und Museumsverein alles zusammengetragen hat.  Überwiegend in ehrenamtlicher Arbeit. 

Lohnend ist der Besuch besonders auch für Familien.  An verschiedenen Stellen können Kinder aktiv werden und Dinge ausprobieren. Besonders jetzt in den Winterferien werden auch noch zusätzliche Aktionen angeboten. 

Vom S-Bahnhof  Königs Wusterhausen erreicht man das Dahmelandmuseum zu Fuß in ca. 15 Minuten. Es liegt schräg gegenüber vom Schloss Königs Wusterhausen, das natürlich auch einen Besuch wert ist.

Das Dahmelandmuseum hat jeweils Dienstag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet erschwingliche 2,– €.

Wer noch etwas weiter wandern will, findet eine passende Wanderroute bei Komoot.de. Dort habe ich einen Weg über den Funkerberg bis nach Wildau beschrieben. 

Webseite des Museums

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