Die lebende Stadt

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In Zusammenarbeit mit dem Fotografierenden-Kollektiv »Cadavre Exquis« zeigt das Deutsche Technikmuseum eine Ausstellung, die auf ganz besondere Weise das System Stadt behandelt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Serie von rund 70 Fotografien, die im Rahmen eines spielerischen künstlerischen Konzepts entstanden sind.  Es basiert auf einer Art visueller Stille-Post. Dabei sieht jeder der beteiligten Fotograf*innen nur das letzte Bild der Serie – und reagiert mit einem eigenen, assoziativen Foto darauf. So entsteht eine Kette aus Eindrücken, Stimmungen und Blickwinkeln, die das Thema Stadt auf sehr individuelle, oft überraschende Weise umkreist. 

Am Projekt waren insgesamt 19 Fotograf*innen beteiligt.   Ausgangspunkt für die Serien war ein Startfoto von Sascha Jakubenko, dem künstlerischen Leiter der Ausstellung. Dieses hat er an zwei Fotograf*innen gesendet, die wiederum darauf reagierten.  So wurden zwei Bilderstränge gestartet, die sich durch die Ausstellung ziehen. Gekennzeichnet mit einer gepunkteten oder einer durchgezogenen Linie sind die zugehörigen Fotos miteinander verbunden. 

Was erst einmal etwas kompliziert klingt, erschließt sich dann doch recht schnell in der Ausstellung.  Es macht Spaß, den Assoziationsketten zu folgen und zu versuchen, sie nachzuvollziehen. 

Wer Lust hat, kann sich auch an einer Fortsetzung der Serie beteiligen und ein eigenes Foto einsenden.  Leere Rahmen warten darauf, gefüllt zu werden. Jeden Monat wird ein Bild ausgewählt und damit die Ausstellung ergänzt.

Natürlich kann man die Bilder auch einfach als Einzelwerke auf sich wirken lassen.  Die Motive und Techniken sind vielfältig, so bunt wie das Leben in einer Stadt. 

Diese etwas ungewöhnliche, aber interessante Ausstellung kann man noch bis zum 27. Januar 2026 im Deutschen Technikmuseum anschauen.  

Geöffnet ist das Museum jeweils Dienstag bis Freitag von  9 bis 17:30 Uhr und Samstag, Sonntag, Feiertage von 10 bis 18 Uhr.

Der Eintritt kostet 12,– € und gilt für das ganze Museum.  Man sollte die Gelegenheit also nutzen, sich ausführlich im Museum umzuschauen. Nicht nur für Technikfreaks ist das immer wieder lohnend. 

-> Webseite zur Ausstellung

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