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Oranienburger Lichterzauber

Unheimliche Gestalten treiben sich in diesen Tagen bzw. Nächten, im Schlosspark in Oranienburg herum.

Sie sind aber nicht von Halloween übrig gebliebenen und auch nicht aus einem Friedhof entflohen, sondern gehören zu den Installationen des Oranienburger Lichterzaubers.

Noch bis zum 7. Dezember kann man jeden Abend bis 22 Uhr durch den Schlosspark flanieren und sich von bunten und fantasievollen Lichtkunstwerken überraschen lassen. Von leuchtenden Gießkannen bis zum wogenden, leuchtenden Kornfeld reicht das Spektrum.

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Das Lichtspektakel findet im alten Teil des Schlossparks an der Orangerie statt. Dort gibt es auch viele alte Bäume und Alleen, die sich besonders gut machen in der Illumination. Auch der Schlossteich ist einbezogen, und verbreitet geheimnisvolle Nebelschwaden und (etwas eintönige) Musikklänge.

Etwas mehr akustische Abwechslung hätte ich mir insgesamt auf dem Gelände gewünscht. Für die Ohren wird nicht so viel geboten wie für die Augen.

Auch das Angebot an Gaumenfreuden ist eher übersichtlich. Nur einen Getränke- und einen Bratwurststand konnte ich entdecken. Die Bratwurst war aber lecker und die Preise fair.

Mein Besuch fand allerdings an einem eher regnerischen Tag mitten in der Woche statt. Da hatte ich den Park fast für mich allein. Auch reizvoll, aber vielleicht war daher das Angebot etwas eingeschränkter.

Auf jeden Fall kann man beim Lichterzauber in Oranienburg einen netten Abend verbringen.

Etwas getrübt wird das Vergnügen allerdings durch den Eintrittspreis. Mindestens 16,50 € kostet der Eintritt pro Erwachsener online. An der Abendkasse noch etwas mehr. Für Familien gibt es etwas günstigere Preise. Vergleichbare Veranstaltungen an anderen Orten sind allerdings ähnlich teuer.

Geöffnet ist täglich von 16 bis 22 Uhr.

Vom S-Bahnhof Oranienburg läuft man ca. 15 Minuten bis zum Schloss. Es fahren aber auch Busse (804, 825).

Weitere Informationen

Transparenzhinweis: Das Eintrittsticket wurde mir vom Veranstalter kostenlos zur Verfügung gestellt.

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