Kirschblüte Berlin
Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus dem Archiv und ist nicht mehr aktuell.

Wo die Kirschen blühen

Die Kirschblüte erfreut sich in jedem Frühjahr größter Beliebtheit. Kaum jemanden lassen die zarten rosa oder weißen Blüten der verschiedenen Kirschbaumarten kalt.

In Japan wird die Kirschblüte schon seit Jahrhunderten gefeiert. Hanami (auf Deutsch »Blüte betrachten«) hat dort eine große Tradition.

Den Japanern haben wir auch sehr viele Kirschbäume in Berlin zu verdanken.
Zur deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 gab es vom japanischen Fernsehen eine große Sammelaktion, an der sich rund 20.000 Menschen beteiligten und Geld spendeten. Davon konnten fast 10.000 Bäume gekauft werden, die überwiegend im ehemaligen Grenzgebiet Berlin/Brandenburg gepflanzt wurden.

In meinen Beiträgen hier im Blog, bei Instagram oder in meinem Newsletter habe ich schon einige bekannte und weniger bekannte Orte vorgestellt, wo man die Blüte besonders schön bewundern kann.

Aber es gibt natürlich noch viel mehr Baumstandorte in der Stadt. Das Projekt Cherry-Blossom-Map hat öffentlich zugängliche Baumdatenbanken aufbereitet und eine Karte erstellt (siehe unten), die die Standorte von Kirschbäumen in 35 europäischen Städten zeigt. Natürlich ist auch Berlin dabei.

Zu jedem einzelnen Baum können Daten abgerufen werden wie die genau Art oder das Alter der Pflanze. Nur wie der Stand der Blüte ist, kann man leider nicht erkennen, aber das schaut man sich dann am besten direkt vor Ort an. Erfasst sind nur Bäume aus dem offiziellen Baumkataster. Also keine Bäume auf Privatgrundstücken.

Falls ihr besonders schöne Exemplare oder noch unbekannte Standorte entdeckt, freue ich mich über Hinweise in den Kommentaren.

Happy Hanami ! (oder was auch immer man sich zur Kirschblüte wünscht)

Teile diesen Beitrag:

Mehr entdecken

  • |

    Zeit läuft!

    Ein ungewöhnliches Filmprojekt steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie. Genau genommen ist es eigentlich gar keine Ausstellung, sondern eine Filmvorführung. In der großen Glashalle der Nationalgalerie wurde dafür ein Vorführraum eingebaut. Statt Kinosesseln gibt es zahlreiche Sofas, auf denen man es sich gemütlich machen kann. Dass man gut sitzt, ist bei…

  • Knall, Zisch, Bang

    Das Spiel mit dem Feuer fasziniert die Menschen schon sehr lange. Eine besondere Ausdrucksform davon ist das Feuerwerk.  Unter dem Titel »Durchgeknallt und abgebrannt« beschäftigt sich derzeit eine Ausstellung am Berliner Kulturforum mit der Kulturgeschichte der Feuerwerkskunst. Im Fokus stehen historische Kupferstiche, die die spektakulären pyrotechnischen Inszenierungen an den Höfen des Absolutismus dokumentieren. Diese Feuerwerke…

  • Nur für Eingeweihte – virtuelle Fotoausstellung von C/O Berlin

    Nicht mehr aktuell. Wer diese Ausstellung sehen will, muss in den Untergrund. Genauer gesagt auf einige U-Bahnhöfe der Linie U2. Auf den Bahnhöfen Klosterstraße, Rosa-Luxemburg-Platz und Potsdamer-Platz, zeigt C/O Berlin Fotos des OSTKREUZ-Fotografen Harald Hauswald. Die Bilder sind aber nicht für jeden sichtbar. Um sie zu sehen, muss auf dem Smartphone die neu erschienene C/O…

  • Kafka auf der Spur

    Auch wenn das Kafka-Jahr zum Gedenken des 100. Todestages des großen Schriftstellers inzwischen vorbei ist, zeigt das Jüdische Museum noch bis zum 4. Mai 2025 die Sonderausstellung »Access Kafka«. Es geht in der Ausstellung aber nicht nur darum, wie man einen Zugang (Access) zu Kafka und seinem Werk findet, sondern auch generell um das Thema…

  • Caspar David Friedrich in Dresden

    Die Jubiläums-Feierlichkeiten kommen zu ihrem Höhepunkt: Am 5. September 2024 wäre der Maler Caspar David Friedrich, 250 Jahre alt geworden.  Über die Ausstellungen in seinem Geburtsort Greifswald und bei uns in Berlin habe ich hier schon berichtet.  Nun wurde auch eine große Ausstellung in Dresden eröffnet, wo Caspar David Friedrich mehr als 40 Jahre gelebt…

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert