Oder bei Küstrin

Buch- und Ausflugstipp: Das Oderbruch

Die etwas raue, sehr weitläufige Landschaft des Oderbruch ist das Thema eines gerade in Neuauflage erschienenen Reiseführers aus dem Findling-Verlag.

»Liebe auf den zweiten Blick« ist der Untertitel des Buches und das passt recht gut.  Nicht jedem erschließen sich auf Anhieb die Schönheiten dieses Landstriches.

Es sind nicht die spektakulären Sehenswürdigkeiten, oder andere Superlative, die den Reiz dieser Gegend ausmachen. Man muss schon etwas genauer hinschauen.

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Genau dabei hilft dieser Kulturhistorische Reiseführer. Die Autorin Carmen Winter ist im Oderbruch aufgewachsen und lebt jetzt in Frankfurt (natürlich das an der Oder).  

Sie kennt die Gegend wie die sprichwörtliche Westentasche. Vieles, an dem man sonst vielleicht unbemerkt vorbeigegangen wäre, rückt sie in den Mittelpunkt.  Das sind Dörfer, Kirchen, Städtchen und Landschaften, aber immer wieder auch Menschen.

In den vergangenen Jahren haben sich viele Künstler*innen in der sonst eher dünn besiedelten Gegend angesiedelt. Es kann daher passieren, dass man auch im kleinsten Dorf plötzlich auf ein Atelier oder eine Galerie stößt.  Auch das östlichste Theater Deutschland ist hier zu finden.

Die etwas raue, sehr weitläufige Landschaft des Oderbruch ist das Thema eines gerade in Neuauflage erschienenen Reiseführers aus dem Findling-Verlag.

»Liebe auf den zweiten Blick« ist der Untertitel des Buches und das passt recht gut.  Nicht jedem erschließen sich auf Anhieb die Schönheiten dieses Landstriches.
Es sind nicht die spektakulären Sehenswürdigkeiten, oder andere Superlative, die den Reiz dieser Gegend ausmachen. Man muss schon etwas genauer hinschauen.

Genau dabei hilft dieser Kulturhistorische Reiseführer. Die Autorin Carmen Winter ist im Oderbruch aufgewachsen und lebt jetzt in Frankfurt (natürlich das an der Oder).  
Sie kennt die Gegend wie die sprichwörtliche Westentasche.
Vieles, an dem man sonst vielleicht unbemerkt vorbeigegangen wäre, rückt sie in den Mittelpunkt.  Das sind Dörfer, Kirchen, Städtchen und Landschaften, aber immer wieder auch Menschen.

In den vergangenen Jahren haben sich viele Künstler*innen in der sonst eher dünn besiedelten Gegend angesiedelt. Es kann daher passieren, dass man auch im kleinsten Dorf plötzlich auf ein Atelier oder eine Galerie stößt. 
Auch das östlichste Theater Deutschland ist hier zu finden.

Neben interessanten Hintergrundinformationen gibt das Buch auch praktische Tipps wie Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten, Öffnungszeiten und Veranstaltungshinweisen.

Die Weitläufigkeit des Gebietes und der leider meist ziemlich schlecht ausgebaute ÖPNV macht das Fahrrad zum idealen Verkehrsmittel, um das Oderbruch zu erkunden. Auch zu Fahrradrouten gibt das Buch Hinweise.

Ein guter Einstieg, um die Gegend kennenzulernen, ist der kleine Kurort Bad Freienwalde. Von Berlin aus auch gut mit der Bahn zu erreichen.  Im dortigen Oderlandmuseum   bekommt man einen guten Überblick über Geschichte und Besiedlung des Oderbruch. Leider ist das Museum ausgerechnet sonntags geschlossen. Es gibt aber noch im Ortsteil Altranft ein sehenswertes Museum, das auch sonntags geöffnet hat.  Hier kann man das alte dörfliche Leben im ehemaligen Fischerdorf kennenlernen.

Nur zwei kleine Beispiel für Sehenswertes in dieser einzigartigen Gegend, die sogar mit dem europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde.  

Ich habe nach der Lektüre des Buches aus jeden Fall Lust bekommen, dort noch vieles zu erkunden. Bei Gelegenheit werde ich natürlich darüber berichten.

Neben interessanten Hintergrundinformationen gibt das Buch auch praktische Tipps wie Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten, Öffnungszeiten und Veranstaltungshinweisen.

Die Weitläufigkeit des Gebietes und der leider meist ziemlich schlecht ausgebaute ÖPNV macht das Fahrrad zum idealen Verkehrsmittel, um das Oderbruch zu erkunden. Auch zu Fahrradrouten gibt das Buch Hinweise.

Ein guter Einstieg, um die Gegend kennenzulernen, ist der kleine Kurort Bad Freienwalde. Von Berlin aus auch gut mit der Bahn zu erreichen.  Im dortigen Oderlandmuseum   bekommt man einen guten Überblick über Geschichte und Besiedlung des Oderbruch. Leider ist das Museum ausgerechnet sonntags geschlossen. Es gibt aber noch im Ortsteil Altranft ein sehenswertes Museum, das auch sonntags geöffnet hat.  Hier kann man das alte dörfliche Leben im ehemaligen Fischerdorf kennenlernen.

Nur zwei kleine Beispiele für Sehenswertes in dieser einzigartigen Gegend, die sogar mit dem europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde.  

Ich habe nach der Lektüre des Buches aus jeden Fall Lust bekommen, dort noch vieles zu erkunden. Bei Gelegenheit werde ich natürlich darüber berichten.

Das lesenswerte Buch im mitnehmfreundlichen Taschenbuchformat ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich. Es hat 196 Seiten und kostet 12,– €.

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