Silent Green - ehemaliges Krematorium
Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus dem Archiv und ist nicht mehr aktuell.

Tag des offenen Denkmals 2022

Für mich ist der „Tag des offenen Denkmals“ immer ein Datum, auf das ich mich besonders freue. Eigentlich ist es nicht nur ein Tag, sondern in der Regel ein ganzes Denkmal-Wochenende. In diesem Jahr findet es am 10./11. September statt.

An diesem Wochenende öffnen sich viele Türen, die sonst oft das ganze Jahr über für den normalen Besucher verschlossen sind.

Der „Tag des offenen Denkmals“ ist – nach eigenen Angaben – die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert.

Der Sitz der Stiftung Denkmalschutz befindet sich im Nicolaihaus in Berlin-Mitte. Natürlich kann man auch dieses Haus, das um 1670 errichtet wurde, am Sonntag besichtigen. Es gibt dort auch einige interessante Vorträge und Führungen.

Ganz in der Nähe am Petriplatz können archäologische Ausgrabungen besichtigt werden. Hier war das Stadtzentrum von Cölln, einem der Teile des heutigen Berlins.

An Technik Interessierte haben sicher Spaß beim Besuch im historischen Kesselhaus Herzberge. Das Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Haus versorgte das Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth mit Wärme. Heute dient es als technisches und medizinhistorisches Museum.

Wer hoch hinaus möchte, kann z. B. bei einer Führung den Turm der Sophienkirche besteigen. Von oben hat man bestimmt einen tollen Blick auf das Scheunenviertel.

Auch das ehemalige Staatsratsgebäude kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden. Auch hier werden mehrere Führungen angeboten.

Das war jetzt wirklich nur eine ganz kleine Auswahl aus den zahlreichen Angeboten. Natürlich gibt es auch im Umland viel Interessantes zu sehen und erleben. Schaut euch das ausführliche Programm an, dann findet Ihr bestimmt auch das passende für euch. Auf einer Karte kann man sich auch Veranstaltungen in seiner Nähe anzeigen lassen. Es gibt auch eine entsprechende Smartphone-App.

Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos. Für einige Aktivitäten muss man sich vorher anmelden.

https://youtu.be/cyDw2J9GFow
Teile diesen Beitrag:

Mehr entdecken

  • Zwischen Licht und Materie

    Eine Gruppenausstellung in der »Galerie-Nord« in Berlin-Moabit zeigt Arbeiten zum Thema Zeit. Sehr unterschiedlich nähern sich die Künstler*innen dem Thema. In Form von Fotografie, Malerei oder Installationen. Am besten identifizieren kann ich mich mit den Fotografien von Petra Karadimas. Regelmäßig flaniert sie durch die Stadt und fotografiert ihre Umgebung. Sie richtet dabei ihren Blick besonders…

  • Immer modern! – Berlin und seine Straßen

    Auf dem Mittelstreifen der Prachtstraße  »Unter den Linden« gibt es derzeit eine sehenswerte Ausstellung über Berliner Straßen. Veranstalter ist der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg, der in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen feiert.  Straßen prägen das Bild einer Stadt ganz entscheidend und sind immer  ein Abbild ihrer Zeit. Die Prachtalleen früher Zeiten waren auch Ausdruck…

  • Monet und die impressionistische Stadt

    In diesem Jahr wird mit mehreren Ausstellungen der 150. Geburtstag des Impressionismus begangen. Vor kurzem habe ich hier im Blog die Ausstellung  »Der andere Impressionismus« im Berliner Kupferstich-Kabinett empfohlen.  Dieser Titel würde auch gut zur aktuellen Sonderausstellung in der Alten Nationalgalerie passen.  Im Mittelpunkt der Präsentation stehen drei ganz besondere Werke von Claude Monet (1840–1926)….

  • Kunst und Industriecharme in Brandenburg

    Moderne Kunst in historischen Gebäuden hat immer einen besonderen Reiz. Erleben kann man das derzeit in Kirchmöser, einem Ortsteil von Brandenburg/Havel.   Im ehemaligen Verwaltungsgebäude einer alten Pulverfabrik präsentieren verschiedene Galerien aus Berlin, die Werke ihrer Künstler. Rund 60 Räume stehen dafür zur Verfügung. Zuletzt wurde das Gebäude als Klinik genutzt. Manche Schilder erinnern noch…

  • UNICEF Bilder des Jahres

    In einer kleinen, aber sehr intensiven Ausstellung präsentiert das Kinderhilfswerk UNICEF Deutschland die von einer Jury ausgewählten »Fotos des Jahres 2024«. In dieser Auswahl spiegeln sich auch immer die aktuellen Krisenherde der Welt wider. Leidtragende von Kriegen und Katastrophen sind dabei leider auch stets die Kinder. Viele der ausgewählten Bilder thematisieren die dramatischen Konflikte in Israel…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert