Ausstellung Kiezkneipen in Berlin-Lichtenrade
Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus dem Archiv und ist nicht mehr aktuell.

Kneipenkultur und mehr in Lichtenrade

»Kommse rin könnse kieken« ist der Titel einer kleinen Ausstellung in der Alten Mälzerei in Berlin-Lichtenrade.

Gezeigt werden Fotos und Sprüche aus vier Lichtenrader Kiezkneipen.  Ähnliche Kneipen findet man natürlich auch in anderen Teilen Berlins. Es werden allerdings immer weniger. Die typische Berliner Eckkneipe hat es in Zeiten knapper Kassen und steigender Kosten nicht leicht. 

Diesen Begegnungsorten eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken, ist der Künsterlin BEATKo (Beate Koch) ein Anliegen. Das merkt man ihren Fotos an. 

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Noch bis zum 8. März ist die Ausstellung im schönen Kuppelsaal in der 3. Etage der Alten Mälzerei zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das Umfeld ist der derzeit eine große Baustelle.  Als das sanierte Gebäude der Alten Mälzerei 2021 eröffnet wurde (siehe Blogbeitrag), stand das Gebäude noch auf einer Freifläche. Inzwischen wird ringsherum gebaut und es entsteht ein neues Quartier, das »Lichtenrader Revier«.

Das Konzept dafür hört sich recht vielversprechend an. Eine Mischung aus nachhaltigem Wohnen und Arbeiten. Mit mehr als 200 Mietwohnungen, sowohl im geförderten, als auch im frei finanzierten Wohnungsbau. Auch Gemeinschaftseinrichtungen wie Schwimmbad, Sauna und Kita sind geplant. Auf Beteiligung der künftigen Mieter und der Anwohner wurde von Anfang an Wert gelegt. Ich bin gespannt, was daraus wird. 

Wer Lichtenrade bisher nicht kennt, sollte einen Besuch der Ausstellung zum Anlass nehmen, sich mal ein in diesem südlichsten Ortsteil von Tempelhof-Schöneberg umzuschauen.  Am Rande der Großstadt liegt hier Kleinstädtisches (Bahnhofstraße) und fast noch Dörfliches (Dorfteich) nahe beieinander.

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